

Konzept
Nicola Dahlinger
Choreographie
Florian Bilbao
Installation
Jeanette Sendler
Tänzer
Tawny Andersen, Todora Kujovic, Ku´ulei Miura Fahling, Emily S. Poel
Projektkoordination, Produktion
Catherine Launay
Eine Produktion von emerging properties in Koproduktion mit Tanztage Berlin - Sophiensaele. Mit freundlicher Unterstützung des MimeCentrums, Bureau du Théâtre et de la Danse, Institut Français, Berlin, und Gullivers Reisen GmbH Berlin, Berliner Stadtgutliegenschafts-Management GmbH & Co., Landhotel "Am Obersee" Lanke.
Gertrude Seele Haus, Tanztage Berlin Sophiensaele, 2003
Ghost Letters III basiert auf dem Gedicht der dritten Phase Feast of Salt. McCann beschreibt seine Versuche, sich von dem Verstorbenen zu lösen und wieder in Kontakt mit anderen Menschen zu treten. Er befindet sich in einem andauernden Konflikt zwischen Festhalten und Loslassen, der durch das Medium Tanz für die Zuschauer greifbar wird. Unter der Choreographie von Florian Bilbao greifen vier Tänzerinnen Themen des Gedichts auf und nehmen sie als Ausgangspunkt für ihre eigene Trauererfahrung. Jeanette Sendler installiert rotes Filzseil, einer „lifeline“, in einem leerstehenden Haus ausserhalb von Berlin.
Eine Produktion von emerging properties in Koproduktion mit Tanztage Berlin - Sophiensaele, mit freundlicher Unterstützung des MimeCentrums und des Bureau du Théâtre et de la Danse, Institut Français, Berlin. Sponsoren: Gullivers Reisen GmbH Berlin, Berliner Stadtgutliegenschafts-Management GmbH & Co. und Landhotel "Am Obersee", Lanke
"McCann schrieb in Ghost Letters über seine Erfahrungen mit dem Tod seines Partners, mit Trennung, Trauer und Verlust. Dahlinger hat daraus an verschiedenen Orten wie dem Brompton-Friedhof in London und dem Friedhof am Halleschen Tor in Berlin Theater gemacht. Bilbao nun verlegt die theatrale Situation in einen offenen, kunstfremden Raum, konfrontiert den Zuschauer mit der körperlich dargestellten Krise, mit Verzweiflung, Depression und Endlichkeit, und er zeigt in der Rebellion gegen die Verzweiflung eine tiefe Schönheit." Die tageszeitung, Januar 2003
"Alles anders als erwartet--loslassen--Leere-was macht die Leere mit mir?--Kälte--Anlehnungsbedürfnis--mitmachen?--Wände, sie schützen--Schnüre, rot, sie verbinden--was hat das alles zu bedeuten--Inspiration, selbst eine Performance zu machen--ich gebe auf--alles zu anders--eiskalter Atem, erkaltetes Herz--Gefühlskälte, Isolation--Berlin, 45 km, Glühwein, 3 Becher, Wärme!--Was war das???--Fühle mich anders als sonst."
"Nombreuses sont les possibilités de se recueillir. Ce voyage vers le sensible en est un don. A observer cette fascination pour des micro comportements venant de si loin (le rêve, l´enfance, le refoulement), le temps et son espace s´effondrent pour n´être reconstruit que par l´être sensible qui sera attentif."
"Des solitudes qui tournent à l´obsession ! Des pièces qui suintent de cette douleur ! Quelle émotion ! Et quelle évolution entre le visiteur du début, qui se sent devenir voyeur, avant d´être entraîné dans ces souffrances. Et puis tout s´efface, comme des bulles qui explosent, et on croit avoir rêvé. Fabuleux !"